Foto: Symbolbild
Stammham: Geisterfahrer-Unfall auf der A9 zwischen Denkendorf und Ingolstadt: 19-Jähriger tot - Ein Geisterfahrer verursachte auf der stark befahrenen A9 Nürnberg-München am Mittwochabend, 22. Dezember, Abend einen Verkehrsunfall, bei dem der mutmaßliche 19-jährige Verursacher getötet und ein 42-jähriger Lkw-Fahrer leicht verletzt wurde. Der Sachschaden beträgt rund 250.000 Euro.
Wenige Minuten nach der Falschfahrermeldung, die von der Einsatzzentrale in Ingolstadt veranlasst wurde, kam es um 19.13 Uhr auf der A9, Nürnberg-München, zwischen den Anschlussstellen Denkendorf und Ingolstadt Nord zu einem tödlichen Verkehrsunfall. Nach ersten Ermittlungen der für die Unfallaufnahme zuständigen Verkehrspolizeiinspektion Ingolstadt fuhr ein 19-jähriger Fahrer aus dem Landkreis Eichstätt mit einem Audi A8 an der Anschlussstelle Ingolstadt Nord in falscher Fahrtrichtung ein. Auf dem Pannenstreifen fuhr er in Richtung Nürnberg weiter. Bei km 446,0 kollidierte er frontal mit einem holländischen Sattelzug, der mit Post beladen auf dem rechten Fahrstreifen in Richtung München unterwegs war. Der nur leicht verletzte 42-jährige Fahrer sagte bei einer ersten Befragung durch die Polizei aus, dass er das entgegenkommende Fahrzeug auf dem Seitenstreifen sehen konnte, dieses aber plötzlich auf seine Fahrspur lenkte und es so zum unvermeidbaren Aufprall kam. Durch die Wucht des Zusammenstoßes wurde der Audi in mehrere Teile zerrissen.
Der Lkw, der teilweise den Pkw überrollte, fing Feuer und brannte völlig aus. Die alarmierten angrenzenden Feuerwehren bekamen das Feuer zwar schnell unter Kontrolle, dennoch dauerten die Löscharbeiten längere Zeit, da auch Diesel verbrannte. Der 19-jährige Pkw-Lenker war durch den Aufprall vermutlich sofort tot. Seine Identifizierung ist für die Polizei noch nicht abgeschlossen, nachdem die Leiche durch das Feuer teilweise bis zur Unkenntlichkeit verbrannt war.
Der entstandene Sachschaden beträgt rund 250.000 Euro.
Die Autobahn A 9 in Richtung München war für die Unfallaufnahme und die Bergung der Fahrzeuge für mehrere Stunden total gesperrt. Erst gegen 23.00 Uhr konnte der Verkehr auf dem Seitenstreifen an der Unfallstelle vorbeigeleitet werden.
Quelle: Polizei
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