Foto: Symbolbild
In der Nacht zum Sonntag, 14. Dezember, gegen 00.38 Uhr, brach aus bislang unbekannter Ursache ein Brand in dem mehrstöckigen Alten- und Pflegeheim in der Bahnhofstraße in Holzmaden aus.
Der diensthabende 31 jährige Krankenpfleger wurde durch die Auslösung eines Rauchmelders auf den Brandausbruch im Dachgeschoss aufmerksam und verständigte umgehend die Feuerwehr.
Durch den glücklichen Umstand, dass Kräfte der freiwilligen Feuerwehr Holzmaden und eine Streife des Polizeireviers Kirchheim/Teck bei einem Wasserrohrbruch in der Nähe im Einsatz waren, konnten diese umgehend am Brandort tätig werden.
Durch Polizeibeamte und Angehörige der Feuerwehr konnten die 14 überwiegend nicht gehfähigen Senioren unverletzt aus dem Gebäude evakuiert und in einer nahegelegenen beheizten Tiefgarage durch Kräfte des DRK versorgt werden. Eine helfende Anwohnerin und ein Heimbewohner mussten nachträglich notärztlich versorgt und ins Krankenhaus Kirchheim/Teck eingeliefert werden. Die Anwohnerin war gestürzt und hatte sich eine Wirbelsäulenprellung zugezogen. Der Heimbewohner hatte aus medizinischer Ursache Atmungsprobleme und wurde nachfolgend auch stationär im Krankenhaus aufgenommen.
Trotz des schnellen Eingreifens der Feuerwehren aus Holzmaden, Weilheim, Kirchheim, Nürtingen und Esslingen mit 18 Fahrzeugen und 96 Einsatzkräften, wurde das Gebäude durch den Brand so stark in Mitleidenschaft gezogen, dass es unbewohnbar wurde. Die Schadenshöhe wurde vorläufig auf mindestens 150.000 € eingeschätzt.
Vom DRK waren 26 Fahrzeuge mit 39 Einsatzkräften, darunter mehrere Notärzte, am Brandort. Die Heimbewohner konnten in einem Altenheim in Hattenhofen vorläufig untergebracht werden.
Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen nach der Brandursache aufgenommen.
Quelle: Polizei