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Nachrichten aus Hösbach


Lkw-Brand auf der A3 zwischen Bessenbach und Hösbach: Flammen am Gefahrgut-Transport

Hösbach, Mi. 11.08.10 08:52
Nachrichten von Bernd_Fuchs
Lkw-Brand auf der A3 zwischen Bessenbach und Hösbach: Flammen am Gefahrgut-Transport
Foto: Symbolbild

Lkw-Brand auf der A3 zwischen Bessenbach und Hösbach: Flammen am Gefahrgut-Transport - Ein Reifenschaden war in der Nacht auf Mittwoch, 11. August, vermutlich ursächlich für den Brand an einem Sattelzug, der Gefahrgut geladen hatte. Zu allem Überfluss befand sich der Gefahrguttransporter im Baustellenbereich der A3 zwischen den Anschlussstellen Bessenbach/Waldaschaff und Hösbach, so dass die nachfolgenden Verkehrsteilnehmer schon etwas Geduld mitbringen mussten. Die Autobahn war für eine Stunde in beide Richtungen total gesperrt. Ein Polizeibeamter wurde bei dem leicht Einsatz verletzt, weil er bei Löscharbeiten aufsteigende Dämpfe eingeatmet hatte.

Um 01.50 Uhr wurde der Einsatzzentrale in Würzburg mitgeteilt, dass im Baustellenbereich zwischen den Anschlussstellen Bessenbach/Waldaschaff und Hösbach ein Lkw brenne. Fast zeitgleich war auch schon eine Streife der Autobahnpolizei Aschaffenburg-Hösbach vor Ort, die feststellte, dass Reifen am Auflieger des Zuges in Brand geraten waren. Bis zum Eintreffen der eingesetzten Feuerwehren hielten die Beamten den Brand mithilfe von Feuerlöschern aus dem Transporter und dem Polizeidienstfahrzeug in Schach und verhinderten dadurch ein Übergreifen der Flammen auf den Auflieger. Dieser war mit 26 Tonnen Ethanol-Isopropanol beladen. Es handelt sich dabei um eine entzündliche Alkoholverbindung, die bei der Herstellung von Reinigungsmitteln Verwendung findet.

Den schnell eingetroffenen Feuerwehreinheiten gelang es dann innerhalb kürzester Zeit, das Fahrzeug abzulöschen. Gegen 02.30 Uhr war das Feuer aus und somit auch die Entzündungsgefahr für die Ladung gebannt. Der Sattelzug aus dem Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm war nicht mehr fahrfähig und musste durch einen Abschlepper aus dem Baustellenbereich gebracht werden. Der Sachschaden wird auf ca. 10.000 Euro beziffert.

Bei seinem Löschversuch hatte ein Polizeibeamter wahrscheinlich zuviel der aufsteigenden Dämpfe eingeatmet, so dass er im Klinikum Aschaffenburg ambulant behandelt werden musste.

Während der Löscharbeiten war die A 3 in beide Fahrtrichtungen komplett gesperrt und der Brandort weiträumig abgeriegelt worden. An den Anschlussstellen Hösbach und Bessenbach/Waldaschaff wurde der Verkehr abgeleitet. Die Totalsperre in Fahrtrichtung Würzburg konnte kurz vor 03.00 Uhr aufgehoben werden, in Fahrtrichtung Frankfurt war es gegen 04.00 Uhr dann auch so weit. Bei den Löscharbeiten waren die Freiwilligen Feuerwehren aus Goldbach, Hösbach, Waldaschaff, Rottenberg, Feldkahl, Unterafferbach und Großostheim eingesetzt.
Quelle: Polizei


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