
Nachrichten von Redaktion_LocalXXL
Lathen (ddp-nrd). Der Reitunfall mit 44 verletzten Kindern und Jugendlichen am vergangenen Donnerstag im emsländischen Lathen ist sehr wahrscheinlich durch ein Missgeschick mit einer brennenden Fackel ausgelöst worden. Die Vernehmung von Zeugen ergab, dass einer 17 Jahre alten Betreuerin bei dem nächtlichen Ausritt die Fackel aus der Hand gefallen war, wie Polizei und Staatsanwaltschaft am Montag mitteilten. Diese fiel in eine Pfütze, wo sie laut zischend erlosch. Dadurch scheuten einige Pferde und gingen durch. Etliche der etwa 130 Mädchen der Reitergruppe im Alter zwischen 7 und 18 Jahren stürzten von den Pferden und wurden von den Tieren überrannt. Von den 44 Verletzten befinden sich noch vier in stationärer Behandlung in Krankenhäusern im Emsland. Ein Mädchen wurde in eine Klinik nach Düsseldorf verlegt. Die Staatsanwaltschaft Osnabrück prüft derzeit, ob den Betreibern des Reiterhofes in Hilter der Vorwurf der fahrlässigen Körperverletzung gemacht werden kann. ddp/thn/pon
Quelle: ddp