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Hochwassergefahr in Niedersachsen regional unterschiedlich

Hannover, Fr. 27.08.10 17:26
Nachrichten von Redaktion_LocalXXL

Hannover (ddp-nrd). Von den niedersachsenweit gefallenen starken Regenfällen sind besonders der Raum Osnabrück und das Schaumburger Land betroffen. Dort gingen teilweise mehr als 50 Millimetern pro Quadratmeter nieder, wie der Landesbetrieb für Wasserwirtschaft am Freitag in Hannover mitteilte. Die Pegelstände der Hase und ihrer Nebenflüsse im Raum Osnabrück lagen am Vormittag noch über der Meldestufe 3 mit größeren Überschwemmungen. Unterhalb Osnabrücks wurden im Hochwasserrückhaltebecken Alfhausen-Rieste bislang mehr als 600 000 Kubikmeter Wasser aufgefangen, so dass die Pegelstände der Hase unterhalb des Beckens zwischen Bramsche und Meppen im unkritischen Bereich bewegten. In der Grafschaft Bentheim stiegen die Wasserstände von Vechte und Dinkel am Freitag im Laufe des Vormittags an. Dort müsse mit der Meldestufe 2 gerechnet werden, bei der es zu sogenannten Ausuferungen kommen kann. Zuflüsse aus Nordrhein-Westfalen und Schaumburg sorgten im südlichen Niedersachsen auch für einen Anstieg der Weser und einiger Nebenflüsse. Das Wasser werde dort zwar steigen, aber vermutlich nicht dramatisch, sagte ein Sprecher. «Kleinere Bäche und Flüsse können im Zuge des Starkregens über die Ufer treten, an den großen Fließgewässern wie Weser, Leine, Aller, Rhume und Oker werden wir wahrscheinlich nur die Meldestufe 1 erreichen.» Entspannt ist die Situation den Angaben zufolge derzeit an der Elbe und ihren niedersächsischen Nebenflüssen. Dort war am vergangenen Wochenende eine Hochwasserwelle durchgezogen. Seitdem seien dort fallende Wasserstände zu beobachten. Der Deutsche Wetterdienst sagte für den Freitag noch Niederschläge voraus, die aber im Laufe des Nachmittages nachlassen sollten. Für das Wochenende wurden nur geringe Niederschläge angekündigt. ddp/bei/pon /1
Quelle: ddp



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