Sieben Menschen bei Brand in Hochhaus in München-Großhadern verletzt - Aus bislang ungeklärter Ursache ereignete sich in der Nacht auf Montag, 12. April, ein Brand in einem Hochhaus im Stadtteil Großhadern. Das Feuer war in einem Einzimmerappartement im achten Obergeschoss, des dreizehn Stockwerke fassenden Wohngebäudes, ausgebrochen. Gerade noch rechtzeitig konnte sich die etwa 64-jährige Bewohnerin der Brandwohnung in Sicherheit bringen. Sie erlitt eine leichte Rauchvergiftung und musste von einem Rettungswagen zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden. Unter Einsatz von schwerem Atemschutz bekämpften die Feuerwehrkräfte das Feuer im Innenangriff mit einem C-Löschrohr. Um ein Übergreifen der Flammen auf das neunte und zehnte Obergeschoss zu verhindern, kam ein weiteres Löschrohr über eine Drehleiter zum Einsatz. Knapp eine halbe Stunde nach Alarmierung hatten die Einsatzkräfte das Feuer gelöscht. Parallel zum Löschangriff evakuierten die Feuerwehrkräfte mehrere Personen aus den darüber
liegenden Wohnungen. Für den Zeitraum der Löscharbeiten wurden 32 Bewohner im Großraumrettungswagen der Berufsfeuerwehr betreut. Weitere sechs Anwohner kamen mit Symptomen einer Rauchvergiftung mit mehreren Rettungswagen zur Untersuchung in Münchner Kliniken. Nach Abschluss der Löscharbeiten konnten, bis auf die Bewohner der Brandetage,
sämtliche Personen wieder in ihre Wohnungen zurückkehren. Insgesamt waren etwa 100 Einsatzkräfte der Münchner Feuerwehr im Einsatz. Den entstandenen Sachschaden bezifferte die Feuerwehr auf etwa 100.000 Euro.
Quelle: Berufsfeuerwehr München
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