Foto: Symbolbild
Unfall auf der A9 bei Haag: Helfer retten eingeklemmten Fahrer aus brennendem Lkw - Über 200.000 Euro Sachschaden und ein leicht verletzter Lkw-Fahrer sind die Bilanz eines Verkehrsunfalls am Mittwochmorgen, 28. Oktober, gegen 3.30 Uhr auf der Autobahn in Fahrtrichtung Süden.
Ein 27-jähriger tschechischer Sattelzugfahrer kam aus bislang ungeklärter Ursache mit seinem mit Gerüstteilen vollbeladenen Gefährt nach rechts von der Fahrbahn ab, fuhr die dortige Böschung hoch und kam nach 50 Metern auf der Fahrerseite am Standstreifen zum Liegen.
Sofort drang Rauch aus dem Bereich des Führerhauses. Zwei Rugendorfer im Alter von 20 und 25 Jahren und ein 59-jähriger Neudrossenfelder leisteten sofort Erste Hilfe und versuchten den eingeklemmten Fahrer aus dem Sattelzug zu befreien. Als kurz darauf die ersten Flammen aus dem Führerhaus drangen, schlugen sie die Frontscheibe ein und zogen den 27-jährigen Tschechen aus dem Fahrzeug. Der Tscheche erlitt leichte Schnittwunden und Prellungen. Er stand stark unter Schock und kam mit dem Rettungsdienst in ein Klinikum.
Löschversuche mit einem Feuerlöscher blieben erfolglos. Die Mercedes-Sattelzugmaschine brannte vollständig aus. Das Feuer griff auch auf den Sattelauflieger über. Auch die Böschung wurde auf einer Fläche von rund 20 Quadratmetern in Mitleidenschaft gezogen. Durch den beschädigten Fahrzeugtank drang Diesel in das Erdreich.
Die Feuerwehren aus Bayreuth, Trockau und Laineck befanden sich im Einsatz. Das Technische Hilfswerk Bayreuth leuchtete die Unfallstelle aus und sicherte den zeitweise zwei Kilometer langen Stau ab.
Quelle: Polizei