
Nachrichten von Redaktion_LocalXXL
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Berlin (dapd-nrd). In den vergangenen beiden Jahren kam es auf den Autobahnen in Deutschland immer wieder zu Massenkarambolagen, bei denen Menschen starben oder schwer verletzt wurden. In der Silvesternacht 2010 kamen auf der Autobahn 5 nahe Freiburg zwei Autofahrer ums Leben. An dem Unfall bei starkem Nebel waren insgesamt 33 Fahrzeuge beteiligt.Im Juli 2010 fuhr ein Lkw-Fahrer auf der Autobahn 31 bei Dorsten (Kreis Recklinghausen) ungebremst in ein Stauende. Drei Männer im Alter zwischen 24 und 37 Jahren starben bei dem Unfall. An Heiligabend 2010 führte Glatteis zu einer Massenkarambolage auf der A 17 bei Pirna. Ein Lkw-Fahrer wurde getötet, acht Menschen wurden teils schwer verletzt. Ein Tag zuvor waren auf der A 9 bei Weißenfels in Sachsen-Anhalt bei starkem Nebel 51 Fahrzeuge in einen Unfall verwickelt. Ein Mensch kam dabei ums Leben.Zwtl.: Acht Menschen sterben bei Unfall wegen SandsturmsDie Massenkarambolage am 8. April 2011 auf der Autobahn 19 zwischen Rostock und Güstrow war einer der schlimmsten Verkehrsunfälle der vergangenen 20 Jahre in Deutschland. Acht Menschen starben, 130 wurden verletzt. Sand, der von einem trockenen Feld am Rand der Autobahn aufgewirbelt worden war, hatte binnen Sekunden die Sicht derart behindert, dass 82 Autos in beiden Fahrtrichtungen ineinander fuhren.Gleich mehrere schwere Massenunfälle ereigneten sich im November: Bei einer Massenkarambolage auf der A 31 bei Gronau kamen drei Menschen ums Leben. Mehr als 50 Autos hatten sich auf einer Strecke von mehreren Hundert Metern ineinander verkeilt. Ausgangspunkt des Unglücks war der Zusammenstoß zweier Autos im Nebel. 14 Personen wurden schwer verletzt, 21 leicht.Auf der A 5 in Mittelhessen kamen drei Tage später zwei Menschen ums Leben. Ein Lastwagen war bei Grünberg auf ein Stauende aufgefahren. An dem folgenden Unfall waren 13 Fahrzeuge beteiligt. Kurz darauf wurden bei einer Massenkarambolage in Brandenburg zwei Autofahrer getötet und neun schwer verletzt. 8 Lkw und 16 Autos waren auf der A 9 zwischen Niemegk und Klein Marzehns ineinander gekracht. Dichter Nebel und der Rauch einer brennenden Lagerhalle hatten die Sicht behindert.dapd / T2012012052106 / bfi / tjs /1