Kostenlos informiert bleiben

Nachrichten aus Güstrow...

...als RSS-Feed
...als Favorit


Nachrichten aus Güstrow


(dapd - Hintergrund) Schwere Massenkarambolagen der vergangenen Jahre

Güstrow, Fr. 20.01.12 17:37
Nachrichten von Redaktion_LocalXXL
(dapd - Hintergrund) Schwere Massenkarambolagen der vergangenen Jahre
Foto: Symbolbild

Berlin (dapd-nrd). In den vergangenen beiden Jahren kam es auf den Autobahnen in Deutschland immer wieder zu Massenkarambolagen, bei denen Menschen starben oder schwer verletzt wurden. In der Silvesternacht 2010 kamen auf der Autobahn 5 nahe Freiburg zwei Autofahrer ums Leben. An dem Unfall bei starkem Nebel waren insgesamt 33 Fahrzeuge beteiligt.Im Juli 2010 fuhr ein Lkw-Fahrer auf der Autobahn 31 bei Dorsten (Kreis Recklinghausen) ungebremst in ein Stauende. Drei Männer im Alter zwischen 24 und 37 Jahren starben bei dem Unfall. An Heiligabend 2010 führte Glatteis zu einer Massenkarambolage auf der A 17 bei Pirna. Ein Lkw-Fahrer wurde getötet, acht Menschen wurden teils schwer verletzt. Ein Tag zuvor waren auf der A 9 bei Weißenfels in Sachsen-Anhalt bei starkem Nebel 51 Fahrzeuge in einen Unfall verwickelt. Ein Mensch kam dabei ums Leben.Zwtl.: Acht Menschen sterben bei Unfall wegen SandsturmsDie Massenkarambolage am 8. April 2011 auf der Autobahn 19 zwischen Rostock und Güstrow war einer der schlimmsten Verkehrsunfälle der vergangenen 20 Jahre in Deutschland. Acht Menschen starben, 130 wurden verletzt. Sand, der von einem trockenen Feld am Rand der Autobahn aufgewirbelt worden war, hatte binnen Sekunden die Sicht derart behindert, dass 82 Autos in beiden Fahrtrichtungen ineinander fuhren.Gleich mehrere schwere Massenunfälle ereigneten sich im November: Bei einer Massenkarambolage auf der A 31 bei Gronau kamen drei Menschen ums Leben. Mehr als 50 Autos hatten sich auf einer Strecke von mehreren Hundert Metern ineinander verkeilt. Ausgangspunkt des Unglücks war der Zusammenstoß zweier Autos im Nebel. 14 Personen wurden schwer verletzt, 21 leicht.Auf der A 5 in Mittelhessen kamen drei Tage später zwei Menschen ums Leben. Ein Lastwagen war bei Grünberg auf ein Stauende aufgefahren. An dem folgenden Unfall waren 13 Fahrzeuge beteiligt. Kurz darauf wurden bei einer Massenkarambolage in Brandenburg zwei Autofahrer getötet und neun schwer verletzt. 8 Lkw und 16 Autos waren auf der A 9 zwischen Niemegk und Klein Marzehns ineinander gekracht. Dichter Nebel und der Rauch einer brennenden Lagerhalle hatten die Sicht behindert.dapd / T2012012052106 / bfi / tjs /1


Weitere Unfälle in Bildern
Am frühen Abend des Dienstag, 22. Mai, verunglückt ein 42-jähriger Motorradfahrer auf der Kreisstraße 21 zwischen Bohnhorst und Hille tödlich. (Foto: Polizei)In der Nacht auf Freitag, 18. Mai, gegen 03.00 Uhr, ereignete sich auf der Autobahn 1, zwischen den Anschlussstellen Wildeshausen-Nord und Groß Ippener, ein Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang. (Foto: Polizei)Ein 27-jähriger Stemmener war mit seinem aus Scheeßel stammenden 25-jährigen Freund im 200 PS starken Mercedes CLK auf eine Tour losgefahren. Am Samstag, 12. Mai, um 20.09 Uhr endete das Leben der beiden jungen Männer an einem Straßenbaum an der Kreisstraße 216 von Westerholz kommend in Richtung Jeersdorf. (Foto: Polizei)Am Donnerstagnachmittag, 10. Mai, gegen 16.30 Uhr ist es auf der B5 in Höhe Landscheide zu einem tödlichen Verkehrsunfall zwischen einem PKW und einem mit Gefahrstoff beladenem LKW gekommen. Für den Fahrer des PKW kam jede Hilfe zu spät. (Foto: Kreisfeuerwehrverband Steinburg)Mit lebensbedrohlichen Verletzungen musste am Montagabend, 7. Mai, eine 25-jährige Frau aus Stadtoldendorf in die Uniklinik Göttingen eingeliefert werden, nachdem sie mit ihrem PKW auf der Kreisstraße 42 zwischen Linnenkamp und Stadtoldendorf ins Schleudern geraten und gegen einen Baum geprallt war. (Foto: Polizei)