Foto: Symbolbild
Tornado in Grünberg: Sturm fegt durch Lumda - Schaden in Millionenhöhe: Ein Tornado hat am frühen Montagabend, 23. August, in Lumda, einem Stadtteil von Grünberg, gewütet und einen Schaden in Millionenhöhe angerichtet. Der Sturm, der gegen 18.20 Uhr über den Ort hinwegzog, zog eine regelrechte Schneise der Verwüstung hinter sich her und beschädigte rund 50 Häuser und unzählige Bäume teils schwer. Menschen wurden nicht verletzt.
Nach Berichten hatte sich der Wirbelwind bei Reinhardshain in Höhe der Raststätte gebildet. Dann fegte der Tornado über den Ort - auch hier wurden rund ein Dutzend Häuser beschädigt. Auf seinem weiteren Weg verwüstete er dann noch einige Hektar Wald bevor er auf Lumda traf und dort mit seinem Zerstörungswerk weitermachte. Sogar die komplette Bleiabdeckung eines Futtersilos wirbelte der Sturm durch die Luft.
Nur knapp zwei Minuten dauerte der Spuk. Dann löste sich der Tornado auf. Seine Reste zogen Richtung Atzenhain.
Doch mit welchem Ausmaß an Schäden sich anschließend Feuerwehren und andere Helfer beschäftigen mussten, spottet scheinbar jeder Beswchreibung. Der Ort sieht nach Augenzeugenberichten aus wie ein "Kriegsgebiet". Mehr als 100 Einsatzkräfte der Feuerwehr, THW und auch Rettungsdieste eilten in den Grünberger Stadtteil.#
Noch ist nicht klar, wieviel Schaden der Tornado letztendlich angerichtet hat, doch gehen Experten von Beschädigungen in Millionenhöhe aus. Nach einer ersten Bilanz am Abend wurden in Lumda etwa 50 Häuser beschädigt, davon 14 schwer und in Reinhardshain zwölf Gebäude. Noch nicht erfasst sind Schäden an Hütten, Autos oder anderem Gerät.
Quelle: Polizei
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