Groß-Brand in Grasberg: Feuer vernichtet Heu- und Strohlager - 500.000 Euro Schaden: Ein Großfeuer hat am späten Montagabend, 6. September, ein Heu- und Strohlager auf einem landwirtschaftlichem Anwesen in Grasberg vernichtet. Ersten Schätzungen zufolge beläuft sich der Schaden auf circa 500.000 Euro.
Eine spezialisierte Tatortgruppe der Polizeiinspektion Verden/Osterholz nahm noch während der Löscharbeiten erste Ermittlungen auf, die am Dienstag von Brandermittlern des Osterholzer Polizeikommissariats fortgesetzt werden sollen und unter Umständen noch Tage andauern könnten. Bei den Löscharbeiten kamen bis zu 200 Feuerwehrleute aus der Region zum Einsatz. Die Einsatzkräfte konnten ein Übergreifen der Flammen auf ein angrenzendes Strohlager gerade noch verhindern. Nicht zu retten war allerdings ein mit Strohballen beladener Lkw neben der 45 x 28 Meter großen Strohremise, der ebenfalls ein Raub der Flammen wurde.
Die Polizei hat am Dienstagmorgen ihre bereits in der Brandnacht begonnene Spurensuche an der Brandstelle fortgesetzt. Dabei haben sich bislang keinerlei Anzeichen für eine Technische Ursache des Feuers ergeben. Deswegen und auch aufgrund ihrer ersten Befragungsergebnisse gehen die Ermittler inzwischen von einer Brandlegung aus. Einen Tatverdacht gibt es allerdings noch nicht. Ebenso unklar ist, inwieweit es Zusammenhänge zu anderen Bränden in der Region in der vergangenen Tagen und Wochen gibt (wir berichteten). Neben Spurensuche und Zeugenvernehmungen setzen die Beamten auch auf Hinweise aus der Bevölkerung. Zeugen, die kurz vor oder nach dem Brand in der Meinershauser Straße verdächtige Fahrzeuge oder Personen beobachtet haben, werden gebeten, sich unter Telefon 04791/3070 an das Polizeikommissariat in Osterholz-Scharmbeck oder den Zentralen Kriminaldienst der Polizeiinspektion in Verden unter 04231/8060 zu wenden.
Unterdessen gehen die Löscharbeiten an der Brandstelle weiter. Seit Montagabend 22.20 Uhr sind Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr im Einsatz, um das Heu- und Strohlager abzutragen und vollständig zu löschen. Nach Einschätzung der Feuerwehr könnten sich die
Löscharbeiten unter Umständen noch über Tage hinziehen. Bei dem Brand einer rund 1200 Quadratmeter großen und bis unter das Dach gefüllten Strohremise war am Montagabend ein Schaden von rund 500.000 Euro entstanden.
Quelle: Polizei