
Nachrichten von Redaktion_LocalXXL
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Schwäbisch Hall/Graben-Neudorf (dapd-bwb). Trotz der Warnung vor dem Betreten von Eisflächen auf Gewässern sind am Wochenende zwei Menschen eingebrochen. Beide Männer konnten gerettet werden, erlitten aber starke Unterkühlungen. Ein seit Freitag vermisster Schlittschuhläufer wurde am Samstag tot geborgen. Glück im Unglück hatte ein junger Mann, der in der bislang kältesten Nacht des Winters mit seinem Fahrzeug in die Enz stürzte. Er konnte sich aufs Wagendach retten.In der Nacht zu Sonntag wurden im Südwesten Temperaturen von über minus 20 Grad Celsius gemessen, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte. Am kältesten war es an der Messstation Leutkirch mit minus 24,3 Grad. In Lenzkirch im Schwarzwald sank das Thermometer auf 23,2 Grad. Im bayerischen Oberstdorf im Oberallgäu wurde mit minus 28 Grad ein neuer Kälterekord in Deutschland in diesem Winter gemessen.Trotz der anhaltenden frostigen Temperaturen trägt das Eis auf den Gewässern noch nicht. Zum Verhängnis wurde dies einem Schlittschuhläufer aus der Nähe von Schwäbisch Hall. Sein Leichnam wurde am Samstag geborgen, wie die Polizei mitteilte. Bei der Suche nach dem 58-Jährigen kamen Taucher und ein Polizeihubschrauber zum Einsatz.Zwtl.: Behörden warnten vor dem Betreten der EisflächenEine Spaziergängerin hatte am Freitagabend die Polizei alarmiert, als sie am Steinbruchsee zwischen Obersontheim und Markertshofen Straßenschuhe und eine Tasche entdeckte, aber den Besitzer nicht ausmachen konnte. Die sofort eingeleitete Suche musste wegen der Dunkelheit abgebrochen werden. Am Samstag entdeckten Taucher den Toten dann in vier Metern Tiefe auf dem Grund des Sees.Am Samstag brach ein 61 Jahre alter Mann auf Schlittschuhen ins Eis des Prestelsees im Kreis Karlsruhe ein. Ein Jogger alarmierte die Rettungskräfte. Feuerwehrleute und ein Taucher zogen den Verunglückten aus dem eisigen Wasser und brachten ihn mit Unterkühlungen ins Krankenhaus.Auf dem Unteren Seewaldsee in Vaihingen an der Enz gab das Eis am Samstagnachmittag unter einem 35-Jährigen nach, der mit seinem Sohn Eishockey spielte. Die alarmierte Feuerwehr rettete den Mann. Auch er kam mit starken Unterkühlungen in ein Krankenhaus.Zwtl.: Auto stürzte zehn Meter tief in eisigen FlussAm Samstagabend wurde in Oberriexingen ein 20-Jähriger gerettet, der mit seinem Wagen von einer Brücke zehn Meter tief in die Enz gestürzt war. Dem jungen Mann gelang es, aufs Fahrzeugdach zu klettern. Das Auto trieb etwa 50 Meter weit ab. Die Feuerwehr brachte den unterkühlten Mann mit einer Drehleiter in Sicherheit. Unfallursache war vermutlich zu hohe Geschwindigkeit.Auch in den kommenden Tagen bleibt es frostig, es wird aber nicht mehr so kalt wie am Wochenende. Nach Angaben des DWD liegen die Temperatur am Tage bei minus fünf und in der Nacht bei minus 15 Grad Celsius. Es wird leichter Schneefall vorhergesagt.dapd / mio / it/ /1
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