Foto: Symbolbild
Wassersport-Unfall auf der Mangfall: Zwei Stand-Up-Boarder sterben bei Gmund-Louisenthal - Zwei Wassersportler, ein 33-Jähriger aus München und ein 45-Jähriger aus dem Tegernseer Tal, sind in der Nacht auf Freitag, 3. September, nach einer großen Suchaktion bei Loisenthal tot aus der Mangfall geborgen worden.
Die beiden Männer waren gestern Abend mit sogenannten „Stand-Up-Boards“ - Surfbretter, auf denen der Sportler steht und sich mit einem Paddel vorwärts bewegt - auf der Mangfall unterwegs. Angehörige meldeten die beiden Männer um 23.15 Uhr bei der Polizei als vermisst. Im Rahmen der Suchaktion konnten die Fahrzeuge der Vermissten in Louisenthal und Thalmühl festgestellt werden. Gegen 2:25 Uhr fanden Suchkräfte der Wasserwacht dann bei Louisenthal die Boards im Bereich einer schwer zugänglichen Staustufe mit Wasserwalze. Nach Absicherungsmaßnahmen durch die Feuerwehr wurden die beiden Wassersportler aus der Mangfall geborgen. Der hinzugerufene Notarzt konnte nur noch den Tod der beiden Männer feststellen. Die Kripo Miesbach hat die weiteren Ermittlungen zur Klärung des Unglücksfalls übernommen.
Die Getöteten waren mit Neoprenanzügen im 13° kalten Wasser vermutlich erst kurz vor Einbruch der Dämmerung gemeinsam unterwegs und hatten im Uferbereich versetzt Ihre Pkw zur An- und beabsichtigen Rückfahrt geparkt.
Bei dem tot Geborgenen aus dem Tegernseer Tal handelt es sich richtigerweise um den 45-jährigen – bei dem anderen Getöteten aus München tatsächlich um den 33-jährigen Mann.
An den Suchmaßnahmen waren neben Beamten der örtlich zuständigen Polizeiinspektion Bad Wiessee und einem Polizeihubschrauber insgesamt 135 Kräfte der umliegenden Feuerwehren sowie Wasserretter (DLRG und Wasserwacht) aus Tegernsee, Bad Aibling und Rosenheim beteiligt.
Quelle: Polizei
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