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Sturm über Mittel-Hessen beschert Polizei rund 35 Einsätze - Rund 35 Meldungen zählte die Polizei in Mittelhessen am Freitagnachmittag, 26. März, nach einem relativ kurzen aber heftigen Sturm. Vom Südwesten kommend, zog er über den Lahn-Dill-Kreis, die Stadt und das Umland von Gießen und auch Teile des nördlich angrenzenden Landkreises Marburg-Biedenkopf. In einigen Gemeinden mussten die Feuerwehren ausrücken. Aufgrund umgestürzter Bäume waren verschiedene Kreis- und Landesstraßen komplett gesperrt. Am Selterstor in der Gießener Westanlage wurde eine Frau vom Sturm erfasst und stürzte die Rolltreppe hinunter. Sie zog sich eine offene Kopfwunde zu und wurde in ein Krankenhaus gebracht. In der Richard-Wagner-Straße entwurzelte der Sturm einen Baum und verletzte einen Hausbesitzer. Auch dieser wurde ärztlich behandelt. In der Gottlieb-Daimler-Straße, auf dem Gelände eines Baumarktes, hob der Sturm eine Gartenhütte an und ließ sie auf ein geparktes Auto fallen. In der Paul-Schneider-Straße wurde ein Stromkasten durch den Sturm umgeworfen und beschädigt. An der B49, Anschlussstelle "Heuchelheimer Seen West", in Richtung Gießen, lag infolge des Sturms ein Baum auf der Straße und ragte auf die Fahrbahn. In Heuchelheim, im Nachtigallenweg und in der Heinestraße, wurden je ein Dach stark beschädigt. In Lützellinden stürzte eine Tanne auf dem Gelände des städtischen Kindergartens bei den Spielgeräten um. Es waren zu dem Zeitpunkt keine Kinder dort. In der Krofdorfer Straße in Gießen fiel ein Baum auf ein Fahrzeug und ein weiterer auf die Straße. Insgesamt wurden hier vier Fahrzeuge beschädigt. Auch in anderen Gemeinden, wie beispielsweise in Schöffengrund und Lollar sowie in der Wetterau, in Bodenrod, Münster und Maibach wurden mehrere umgestürzte Bäume gemeldet. Ein Gesamtüberblick liegt hier nicht vor und ein Gesamtschaden kann von hier aus nicht beziffert werden.
Quelle: Polizei