Geisenhausen: Flak-Geschütze sichergestellt - Wenn die Polizei Waffen sicherstellt, handelt es sich meist um "normale" Handfeuerwaffen, Soft-Air- oder Schreckschusswaffen. Anders in Geisenhausen bei Vilsbiburg. Dort tuckerte ein Lkw mit zwei Flak-Geschützen durch die Gegend.
Ein Bürger informierte am Dienstagnachmittag, 9. März, die Polizei über zwei "Kriegswaffen" die auf einem Tieflader transportiert werden.
Streifenbeamte der Polizeiinspektion Vilsbiburg konnten im Ortsbereich von Geisenhausen, Lkr. Landshut, einen entsprechenden Sattelzug feststellen und einer Kontrolle unterziehen. Sie staunten nicht schlecht, als sie einem fahrbaren Geschütz und einer Vierlings-Flak auf einem Tieflader gegenüberstanden.
Nach Angaben des Lkw-Fahrers wurden die beiden Flakgeschütze aus Österreich abgeholt und nach Deutschland eingeführt. Der 85-jährige Besitzer hatte die Waffen als Leihgabe an ein Militärmuseum in Österreich übergeben und ließ diese nun wieder zurück bringen. Die Geschütze sollten bei einer Spezialfirma restauriert werden. Der Besitzer plante anschließend die Übergabe der Waffen an ein Museum. Bei den beiden Flugzeugabwehrkanonen handelte er sich um ein Falkgeschütz, Kaliber 8,8 cm, mit Fahrgestell und eine Vierlings-Flak, Kal. 2 cm.
Der Fahrer der beauftragten Spedition konnte lediglich Papiere für die Ausfuhr aus Österreich, aber keine deutschen Einfuhrbescheinigungen vorlegen. Die Beamten stellten die beiden Geschütze sicher. Es wurde das Bayerische Landeskriminalamt in München vom Sachverhalt informiert und um Begutachtung gebeten. Es geht hier vorrangig um die Frage, ob die beide Geschütze entmilitarisiert und somit unbrauchbar sind.
Quelle: Polizei
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