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Nachrichten aus Fröttmaning





TSV 1860 äußert sich im Cateringstreit zwischen Allianz Arena und 1860 München

Fröttmaning, So. 09.05.10 09:39
Nachrichten von Redaktion_LocalXXL

München. Am Samstag hat sich der TSV 1860 München mit einer Pressemeldung zum Cateringstreit zwischen der Allianz Arena und dem TSV 1860 München geäußert.

Die Pressemeldung in Ihrer vollen Länge:

Zu den Hinweisen des Präsidenten des FC Bayern München e. V., Ulrich Hoeneß,
und dem Geschäftsführer der Allianz Arena München Stadion GmbH (AAMSG), Peter
Kerspe, zu den von 1860 München einbehaltenen Zahlungen stellen wir klar:
Schon am 25. April haben wir eingehend zu dieser Thematik auch öffentlich Stellung
bezogen. Entscheidend ist, dass wir bereits damals unserem Vermieter vorgeschlagen
haben, diese Zahlungen auf ein neutrales Konto zu überweisen, auf welches diejenige
Partei Zugriff erhält, welche den Prozess gewinnt. Dies mag ein untrüglicher Hinweis
darauf sein, dass wir zahlungsbereit sind, allerdings unsere berechtigten und rechtlich
fundierten Interessen nicht vernachlässigen wollen und im Sinne unseres
Unternehmens auch nicht vernachlässigen dürfen. Bis heute hat die AAMSG dieses
Angebot nicht reagiert. Inzwischen haben sich keine neuen Sachverhalte ergeben.
Deswegen können wir an dieser Stelle unsere Sachdarstellungen im Wesentlichen nur
wiederholen:
Dem Rat unserer Anwälte folgend haben wir die Zahlungen an die AAMSG eingestellt,
um unsere Ansprüche, die sich aus den anhängigen Rechtsstreiten ergeben, zu
sichern. Die Notwendigkeit dazu ergibt sich insbesondere aus der Tatsache, dass der
FCB in jüngster Zeit mehrfach öffentlich betont hat, das Mietverhältnis zeitnah
beenden zu wollen. Wenn dies tatsächlich der Fall wäre, müsste der TSV 1860 im Fall
des Prozess-Gewinns befürchten, Ansprüche nicht zeitnah durchsetzen zu können.
Unrichtig ist die in der Presse geäußerte Behauptung, 1860 München würde seit zwei
Monaten keine Miete zahlen. Die wesentlichen fixen Mietbestandteile wurden vorab
halbjährlich entrichtet. Die nächste wesentliche Mietvorauszahlung in Höhe von 1,0
Mio. € wird erst in der neuen Saison fällig.
Sowohl die AAMSG als auch ihre Gesellschafter haben von Anfang an jedes
Gesprächsangebot unsererseits kategorisch abgelehnt. Zahlreiche schriftliche und
verbale Verhandlungsangebote wurden ignoriert. Auch der ausdrückliche Hinweis des
Gerichts, den Mietvertrag neu zu verhandeln, wurde abgetan. Insoweit bleibt uns
keine andere Möglichkeit, als auf die gerichtliche Klärung der Angelegenheit zu
warten.
„Wir haben uns bemüht, die Meinungsverschiedenheiten mit unserem Vermieter nicht
in die Öffentlichkeit zu tragen. Leider werden wir durch die Äußerungen der
Vermieterseite immer wieder dazu gezwungen“, so Stoffers. Abschließend erklärt
Stoffers: „Seit vier Jahren haben wir Beträge in Millionenhöhe ohne entsprechende
Gegenleistung gezahlt. Es ist doch nur allzu verständlich, dass wir jetzt versuchen, mit
den rechtlich zulässigen Mitteln unser Geld zurück zu bekommen.“



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