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DOG-Bezirksvorsitzender Andreas M. Tschorn unterstützte Bundesausstellung

Forchheim, Mo. 18.01.10 20:46
Nachrichten von anonymous

Der Forchheimer Sporthistoriker Andreas M. Tschorn (30), Vorsitzender der Bezirksgruppe Oberfranken-Süd der Deutschen Olympischen Gesellschaft und Geschäftsführer der Andreas M. Tschorn Sports Services GbR, unterstützte die Ausstellung "Wir gegen uns. Sport im geteilten Deutschland". Die Schau der öffentlich-rechtlichen Bonner Stiftung "Haus der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland" ist noch bis zum 5. April 2010 täglich bis 18 Uhr im "Zeitgeschichtlichen Forum" in Leipzig zu sehen - bei freiem Eintritt.

Das legendäre Tor von Jürgen Sparwasser bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1974, der Zieleinlauf von Heide Rosendahl und Renate Stecher bei den Olympischen Spielen 1972 in München - Ereignisse, die sinnbildlich für deutsch-deutsche Sportgeschichte stehen. Die neue Ausstellung "Wir gegen uns. Sport im geteilten Deutschland" beschreibt die unterschiedliche Entwicklung des Sports in der BRD und der DDR und fragt nach dessen Bedeutung im deutsch-deutschen Wettstreit der Systeme. Gleichzeitig veranschaulicht die Ausstellung die Faszination des Sports, seine Strahlkraft auf den Einzelnen und die Gesellschaft, indem sie an fest im kollektiven Gedächtnis der Deutschen verankerte glanzvolle Höhepunkte, an Wettkämpfe, Siege und Rekorde erinnert.

Blättert man im Begleitbuch zur Ausstellung, taucht unter "Förderer, Leih- und Lizenzgeber" wieder einmal der Name Andreas M. Tschorn auf. Der Forchheimer, hauptberuflich im PR-Bereich der Nürnberger Versicherungsgruppe tätig, ist Mitglied der Sektion Sportgeschichte der Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft, dem Berufsverband der deutschen Sportwissenschaftler. Tschorn ist Vereinsarchivar und ein ehemaliger Vorstandsvorsitzender des berühmten Dresdner SC, welcher - gemessen an der Anzahl der internationalen Titel seiner Athleten - bis heute der weltweit zweiterfolgreichste Verein der Sportgeschichte ist. Er hatte schon in den vergangenen Jahren mehrere Ausstellungen zum Thema Sporthistorie organisiert oder unterstützt. Sein hauptsächlicher Beitrag zur Leipziger Schau war die Bereitstellung vieler Informationen speziell zu den Anfangsjahren im DDR-Fußball.

Unter den mehr als 1.100 Exponaten finden sich das Rennrad von Täve Schur, ein Modell des Münchener Olympiaparks sowie die Fahne der gesamtdeutschen Olympiamannschaft. Die Förderung des Spitzensports in Ost und West wird u. a. durch Trainingsgeräte aus dem DDR-Hochleistungszentrum in Kienbaum sowie einen Spind aus einer Bundeswehrsportschule veranschaulicht. Persönliche Erinnerungsstücke wie die Schwimmflossen von Axel Mitbauer, mit denen der DDR-Schwimmer 1969 durch die Ostsee in die Freiheit schwamm, verdeutlichen die Zwänge, die Sportlern in der DDR auferlegt wurden. Die Ausstellung erinnert gleichzeitig an herausragende Sportereignisse wie den Sieg der Bundesrepublik bei der Fußball-Weltmeisterschaft 1954 oder die Olympischen Spiele von 1952 bis in die Gegenwart.

Nicht nur die Zeit des Kalten Krieges wird beleuchtet: Die Ausstellung schließt mit einem schlaglichtartigen Blick auf den gesamtdeutschen Sport seit der Wiedervereinigung 1990 und erinnert an die Freude über neu gewonnene Möglichkeiten und erste gemeinsame Erfolge - etwa bei den Olympischen Spielen in Albertville und Barcelona 1992 -, sie zeigt aber auch die Probleme beim Zusammenwachsen von Ost und West.
Quelle: Deutsche Olympische Gesellschaft Oberfranken-Süd



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