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Olympia hautnah in Oberfranken

Forchheim (Stadt & Kreis), Fr. 22.05.09 22:14
Nachrichten von anonymous

Seit 1951 gibt es die Deutsche Olympische Gesellschaft (DOG) e. V. als Förderverband des Sports und der olympischen Bewegung in Deutschland. Nun hat die Mitgliederorganisation für die olympische Idee eine neue Zweigstelle gegründet. Die DOG-Bezirksgruppe Oberfranken-Süd wird künftig in den Städten und Landkreisen Bamberg, Bayreuth, Forchheim, Kulmbach und Wunsiedel mit vielfältigen Aktivitäten die olympischen Werte wie Fairness, Leistungsbereitschaft, Teamgeist und Völkerverständigung lebendig halten.

Leistung macht Spaß

Mit dem Leitmotiv "Leistung macht Spaß" positioniert sich die Deutsche Olympische Gesellschaft als werteorientierte, sportartenübergreifende Förderorganisation, die mit der olympischen Idee über den Sport hinaus in die Gesellschaft wirkt. Im Zentrum allen Engagements stehen die olympischen Werte als Impulsgeber für verschiedene soziale Bereiche.

Kinder und Jugendliche im Fokus

Mit dem Traum von Olympia will die Deutsche Olympische Gesellschaft Kinder und Jugendliche für den Sport begeistern und ihnen zugleich olympische Werte vermitteln. In Modellprojekten wie der Aktion "Kinder bewegen" und den DOG-Patenschaften kombiniert sie Sport- und Bewegungsförderung mit olympischer Erziehung und Begeisterung. Im Rahmen der 1986 von ihr gegründeten und unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten stehenden deutschen Fair-Play-Initiative hebt sie Beispiele fairen Verhaltens im Sport hervor, um das Vertrauen in die Werte des Sports zu erhalten und zu stärken. Als "Gewissen" begleitet die Deutsche Olympische Gesellschaft den Sport und die olympische Bewegung kritisch, achtet insbesondere auf die Einhaltung des Fair Play. Sie informiert über die olympische Bewegung und deren Ideale und hebt Vorbilder heraus, die sich entsprechend dieser Werte verhalten.

Dezentrales Netzwerk

Sowohl ehemalige und aktive Olympiateilnehmer, Leistungs- und Freizeitsportler, Trainer und Funktionäre als auch Olympiabegeisterte aus Kultur, Wirtschaft, Wissenschaft und Politik sowie Firmen und Kommunen, Sportvereine und -verbände zählen zu den Mitgliedern der Deutschen Olympischen Gesellschaft. Sie sind bundesweit in 50 Zweigstellen organisiert, die zentrale Initiativen unterstützen und eigene Aktivitäten starten.

Starke Zweigstellenarbeit

Die DOG-Zweigstellen engagieren sich auf regionaler Ebene. Sie vermitteln Patenschaften, vergeben die Fair-Play-Plakette und die Plaketten für besondere sportliche Leistungen und für stille Helfer des Sports, organisieren olympische Abende und Bälle und geben kritisch-konstruktive Stellungnahmen zum Sport ab. Kinder- und Schülerolympiaden, der Olympic Day Run, Sport- und Studienreisen, integrative Projekte zur Völkerverständigung und Fair-Play-Tage in Schulen runden das Profil einer DOG-Zweigstelle ab.

Bezirksgruppe Oberfranken-Süd

Die Stadt Forchheim ist vorläufiger Verwaltungssitz der Bezirksgruppe Oberfranken-Süd der Deutschen Olympischen Gesellschaft. Kommissarischer Geschäftsführer und Vorsitzender in Personalunion ist der Forchheimer Andreas M. Tschorn. Der 29-Jährige arbeitet seit 1997 für die Nürnberger Versicherung und macht dort Öffentlichkeitsarbeit u. a. für das Profiteam Equipe Nürnberger im Frauenradsport und den Burg-Pokal der Dressurreiter. Der vom Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) lizenzierte Sportmanager ist zudem seit dem Jahr 2000 für den Dresdner SC (DSC) tätig und war dort eineinhalb Jahre auch Vorstandsvorsitzender. Der DSC ist, gemessen an der Anzahl der errungenen olympischen Medaillen seiner Athleten, der weltweit zweiterfolgreichste Verein der Sportgeschichte. Andreas M. Tschorn erhielt von der Bundesgeschäftsstelle der Deutschen Olympischen Gesellschaft den Auftrag, die neue Zweigstelle zu errichten und einen sechsköpfigen Vorstand um sich zu ernennen, der sich nach dem Festigen der Strukturen einer Mitgliederversammlung zur Wahl stellen wird. Tschorn freut sich darauf: "Es ist eine sehr schöne Aufgabe, eine Zweigstelle der Deutschen Olympischen Gesellschaft in meiner Heimat aufbauen zu dürfen. Wir hoffen darauf, dass die olympische Idee in Oberfranken angenommen wird."

Olympische Familie

Die persönliche Mitgliedschaft in der Deutschen Olympischen Gesellschaft kostet jährlich 52 Euro. Dieser Beitrag gilt auch für Vereine und Institutionen. Unter 27-Jährige zahlen nur 21 Euro im Jahr. Als Gegenleistung gibt es u. a. sechsmal im Jahr die Zeitschrift "Olympisches Feuer" und ein versilbertes Mitgliedsabzeichen mit den olympischen Ringen als Zeichen der Zugehörigkeit zur olympischen Familie. Weitere Informationen zur DOG Oberfranken-Süd gibt es im Internet unter www.DOG-Ofra.de.

Quelle: http://www.dog-ofra.de/pin090522.pdf