Nachrichten von Stadt Dresden
Umweltamt warntIn Folge der lang anhaltenden Frostperiode hat sich auf den Dresdner Gewässern Eis gebildet. Zu beobachten sind geschlossene Eisflächen auf Seen, Teichen und kleineren Fließgewässern, außer-dem an anderen Stellen zumindest Rand- und Grundeis. Die Fachleute im Dresdner Umweltamt warnen vor den Gefahren beim Betreten dieser Flächen. Einbrechen kann man, weil keine gleichmä-ßige Eisstärke entsteht, der Gewässergrund uneinheitlich ist, Einleitungen wärmeren Wassers den Eisbildungsprozess stören oder Wasserstandsschwankungen Hohlräume verursachen. Gewarnt wird auch vorm Betreten von Eisschollen.„Auf keinen Fall sollten vereiste Bäche oder Flüsse eigenständig aufgebrochen werden“, warnt Heide Spenst von der unteren Wasserbehörde. „Es können davon erhebliche Gefahren ausgehen. Sobald sich Eismassen in Bewegung setzen, kann an Engstellen, scharfen Krümmungen, Abflusshindernis-sen und insbesondere an Brücken gefährlicher Eisversatz entstehen“ erklärt sie. Dies kann bei-spielsweise zur Folge haben, dass Brücken und Anlagen zerstört werden, ein Deich bricht oder durch Rückstau in kurzer Zeit Überflutungen entstehen. Die zuständigen städtischen Stellen beobachten weiter die Eisentwicklung an Fließgewässern, damit bei Bedarf gehandelt werden kann.
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