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Projekt erfolgreich beendet: Mehr als 70 zusätzliche Kundenbetreuer unterwegs

“Immer an Ihrer Seite” - unter diesem Motto waren seit Mai diesen Jahres mehr als 200 zusätzliche Kundenbetreuer für die Fahrgäste der Bogestra unterwegs. Rund um die Uhr, sieben Monate lang, standen sie als mobile Ansprechpartner auf erstmals acht festgelegten stark frequentierten Bus- und Straßenbahnlinien in Bochum, Gelsenkirchen, Herne und Witten täglich mehr als 160.000 Fahrgäste zur Verfügung. Seit Ende November ist das Projekt abgeschlossen und die Bogestra löst ihr Versprechen ein: mehr als 70 ehemalige Langzeitarbeitslose aus dem Projekt wurden vom Verkehrsunternehmen als Kundenbetreuer übernommen, weiterhin zu einem Teil von den ARGEs Bochum, Gelsenkirchen, Herne und Ennepe- Ruhr gefördert.
Mit den Neuen steigt die Zahl der Kundenbetreuer auf heute knapp 200. Die Idee der Bogestra basiert auf verschiedenen Bausteinen, die alle auf persönlichen Kontakt setzen: Ob Gewinn an subjektiver und objektiver Sicherheit durch Präsenz, Auskünfte zu Tickets und Tarifen, Hinweise zu Umsteigeverbindungen oder Hilfestellung für Mobilitätseingeschränkte: die vielfältigen Aufgaben der Kundenbetreuer wurden gerne in Anspruch genommen und positiv bewertet.
Natürlich überprüften die zusätzlichen Kundenbetreuer auf den Linien U35, 302, 306, 310, 353, 368, 380 und 381 auch die Tickets der Fahrgäste. Die Kunden hatten auf diesen Linien die Möglichkeit, ein Ticket mit Bordzuschlag bei den Kundenbetreuern zu kaufen. Die zusätzlichen Kundenbetreuer werden auch in den nächsten Wochen noch wie gewohnt auf den acht festen Linien unterwegs sein. Jedoch gibt es jetzt nicht mehr in jedem Fahrzeug einen Betreuer und auch keine Möglichkeit mehr, ein Ticket mit Bordzuschlag zu erwerben.
Durch das Projekt erhielten Langzeitarbeitslose aus Bochum, Gelsenkirchen, Herne und dem Ennepe- Ruhr- Kreis eine neue berufliche Perspektive. Dies war aufgrund einer gemeinsamen Förderung vom NRW-Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales, vom NRW- Ministerium für Bauen und Verkehr, dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union, den ARGEs Bochum, Gelsenkirchen, Herne, Ennepe- Ruhr sowie dem VRR möglich geworden. Das Finanzvolumen betrug 5,3 Millionen Euro.
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