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29-Jähriger ertränkt Bekannten - Auf Marktplatz von Polizei erschossen

Ein 29-Jähriger ist in Dattenberg, nördlich von Koblenz, am Samstag, 7. Juni, mit zwei Schüssen von der Polizei getötet worden. Der Mann war trotz eines Gerichtsurteils, dass ihm den Umgang mit der Frau verbot, auf dem Weg zu seiner Freundin. Zuvor war er in der Polizeiinspektion Linz aufgetaucht und hatte verlangt, von den Polizisten zu seiner Freundin gefahren zu werden. Die Beamten verweigerten dies mit einem Verweis auf das Urteil. Dann verschwand der Mann. Eine Streife wurde ihm hinterhergeschickt. Auf dem Marktplatz stellten die Beamten den Mann. Es folgte eine heftige Auseinandersetzung und ein Handgemenge. Nach den ersten Zeugenbefragungen von Anwohnern ist der 29-Jährige, der als „körperlich überlegen“ geschildert wird, unvermittelt auf die beiden Polizeibeamten losgestürmt und hat einen von ihnen zu Boden gerissen. Dieser Polizist ist mit dem Kopf gegen eine Hauswand geschlagen. In dem anschließenden Gerangel hat der Angreifer einem Beamten einen Teleskopschlagstock entrissen und mehrfach auf den Kopf eines der Polizisten eingeschlagen. Schließlich zog einer der Polizisten die Waffe und erschoss den Mann.

Am Montag kam, nun heraus, dass der mehrfach wegen Drogen- und Gewaltdelikten vorbestrafte Mann anscheinend bereits zuvor einen Bekannten aus Erpel getötet und in seiner Wohnung in Bruchhausen zurückgelassen hatte. Bei einer Durchsuchung der Wohnung des 29-Jährigen fand die Polizei am Sonntag, 8. Juni, die Leiche eines Mannes, der scheinbar zuerst bewusstlos geschlagen und dann in der Badewanne ertränkt wurde. Der 33-jährige Tote war von seiner Frau am Samstag als vermisst gemeldet worden.

 
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Kommentare

So, 27.07.08 19:24 (anonymous)
wenn man so etwas liest dann bekommt man wirklich angst was kann einen menschen zu so einer tat bewegen .."pure verzweiflung"? oder ein ueber hitztes gemuet aber noch mehr laesst es mich raetseln wie es einem mit 48 jahren doch sicher schon laenger im polizeidienst taetigen beamten passieren der massen geschockt zu sein das er vom finalen rettungs schuss gebrauch macht... selbst wenn die zielperson attakieren wollte doch nach mehreren aussagen unbewaffnet war ein schuss ins bein oder andere extreme sicher ausreichend gewessen waere... mir ist das unverstaendlich... wie so vielen!?! ges.:mG

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