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Hotelatmosphäre im Haus Am Beisenkamp - Gemeinsames Frühstück der BewohnerBochum, Am Beisenkamp 29.08.07 - "Den Betagten wollen wir ein schönes Zuhause bieten", beschreibt Barbara Storck, Heim- und Plegedienstleiterin des Hauses Am Beisenkamp das Ziel ihrer Einrichtung. Rund 110.000 Euro kosteten die umfangreichen Renovierungsarbeiten, die im Frühjahr abgeschlossen wurden. Neue Bäder und zehn Küchen in den Wohnbereichen sowie die farbliche Gestaltung der Flure und Treppenhäuser steigern jetzt deutlich den Wohnkomfort.Eine Besonderheit im Haus Am Beisenkamp ist seit zwei Monaten das "Frühstückmal anders". Vieles erinnert an den Frühstücksraum in einem Hotel: Die Auswahl an Speisen und Getränken ist vielfältig, ein Koch bereitet Speck und Spiegeleier frisch zu und die Gespräche sind lebhaft. Die Bewohner erhalten hier die Gelegenheit, ihr Frühstück an einem Tag in der Woche gemeinsam einzunehmen.Da der Andrang bereits zu Beginn groß war und die Räumlichkeit begrenzt, musste schnell ein zweiter Wochentag zusätzlich als Angebot geschaffen werden, so dass jetzt insgesamt rund 80 Bewohner die Möglichkeit eines gemeinsamen Frühstücks nutzen. Die Atmosphäre beschreibt Barbara Storck als äußerst kommunikationsfördernd: "Bei dem gemeinsamen Frühstück reden die Bewohner viel mehr miteinander, als in ihren Wohnbereichen." So bleiben auch viele der Teilnehmer noch bis Mittag an den Tischen sitzen und plaudern, spielen oder singen miteinander. Dann holt eine Bewohnerin spontan ihre Mundharmonika hervor und stimmt ein Lied an, in das schnell alle anderen mit einfallen.Darüber hinaus bietet das Haus Am Beisenkamp seinen Bewohnern vielfältigeUnterhaltungs- und Beschäftigungsmöglichkeiten: Neben der Gymnastikgruppe und dem Kochkreis "Kochen wie bei Muttern" gibt es den 30-köpfigen Singkreis "Beisenkamp-Lerchen". Veranstaltungen wie die Bunten Nachmittage, dasOktoberfest oder der Weihnachtsbasar sorgen für zusätzliche Abwechslung.Barbara Storck betont vor allem die familiäre Atmosphäre des Hauses AmBeisenkamp. Diese ist bei dem gemeinsamen Frühstück der Bewohner deutlich zuspüren. Die beigefügten Fotos zeigen Koch Günter zaplenski bei der Zubereitung vom Spiegeleiern und die Mundharmonika pielende Helene Spurtarcz im Kreise anderer Bewohnerinnen. Quelle: Rathauspost Bochum - 29.08.07
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