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Steigende Pegel im Süden Brandenburgs - Alarmstufe 3 in Spremberg erwartet - Feuerwehr rechnet mit mehr Einsätzen -- Von Jens Twiehaus --

Cottbus, Mo. 27.09.10 19:27
Nachrichten von Redaktion_LocalXXL

Cottbus/Potsdam (dapd-lbg). Der starke Regen der vergangenen Tage lässt die Pegel der Bäche und Flüsse im Süden Brandenburgs steigen. Im sächsischen Oberlauf der Neiße habe der Wasserstand teilweise den Richtwert zur Alarmstufe 3 überschritten, teilte das Hochwassermeldezentrum in Cottbus am Montag mit. Auf Brandenburger Gebiet lägen die Werte noch unter den Hochwasserwarnstufen, stiegen aber an. In Klein Bademeusel und Guben müsse in den nächsten Tagen mit Wasserständen im Bereich der Stufe 1 gerechnet werden. Im Einzugsgebiet der Spree wurden in den vergangenen zwei Tagen Regenfälle von 60 Litern pro Quadratmeter gemessen, wie es weiter heißt. Die Experten rechnen damit, dass im südbrandenburgischen Spremberg bis Dienstagmittag die Alarmstufe 3 ausgerufen wird. Die Dahme erreichte bei Prierow (Dahme-Spreewald) am Montagnachmittag die Alarmstufe 2 bei steigenden Pegeln. Auch für den Fluss Schwarze Elster galt eine Hochwasserwarnung. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) gab am Montag eine Unwetterwarnung heraus. Von Samstagnachmittag bis Montagvormittag sei in einigen Gebieten im Süden Brandenburgs der durchschnittliche Niederschlag eines ganzen Monats niedergegangen, sagte ein Sprecher des DWD in Potsdam der Nachrichtenagentur dapd. Die Feuerwehrleitstelle Lausitz verzeichnete bis zum späten Nachmittag elf Einsätze, bei denen Wasser aus Kellern oder von vollgelaufenen Straßen abgepumpt werden musste. Die Einsatzkräfte verfolgten ständig die Meldungen aus Sachsen, sagte der Schichtführer der Leitstelle auf dapd-Anfrage. Aufgrund der Wetterprognosen erwarte er noch einen Anstieg der Einsatzzahlen. dapd/twi/lyh /1
Quelle: dapd