Foto: Symbolbild
In einer Grund- und Hauptschule in Burgdorf ist am Dienstagmorgen, 28. April, ein Feuer ausgebrochen. 19 Schüler erlitten dabei aufgrund starker Rauchentwicklung leichte Verletzungen und mussten in einem Krankenhaus behandelt werden, wie eine Sprecherin der Polizei Hannover sagte.
Die starke Rauchentwicklung im gesamten Gebäude führte zunächst dazu, dass rund 80 Schüler und Lehrer ihre Räume nicht verlassen konnten. Durch die Feuerwehr wurden jedoch alle Personen innerhalb kürzester Zeit aus dem Gebäude evakuiert.
Beim derzeitigen Erkenntnisstand gehen die Brandermittler von vorsätzlicher Brandstiftung aus. Im Kellerbereich verbrannten offensichtlich abgestelltes Gerümpel und Fundsachen. Infolge der beim Brand entstandenen Rauchgase kamen gestern nach derzeitigen Erkenntnissen eine Lehrerin und 23 Kinder im Alter zwischen neun und elf Jahren mit Verdacht auf leichte Rauchgasintoxikationen in Krankenhäuser. Zehn dieser Kinder wurden bereits im Anschluss an die ärztliche Untersuchung wieder entlassen und an ihre Eltern übergeben - der Verdacht auf eine Rauchgasvergiftung hatte sich nicht bestätigt. Es ist ein Sachschaden von rund 25 000 Euro entstanden. Die Polizei bittet Zeugen, die Hinweise geben können, sich mit dem Kriminaldauerdienst Hannover unter der Telefonnummer 0511 109-5222 in Verbindung zu setzen.
Quelle: Polizei
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