Brand in Bischofsheim - Hoher Sachschaden - Bei einem Feuer ist in der Nacht zum Sonntag, 12. Juli, ein Wohnhaus fast vollständig ausgebrannt. Die Schadenshöhe dürfte nach ersten vorsichtigen Schätzungen bei ca. 200.000 Euro liegen. Der Bewohner kam mit einer Rauchvergiftung ins Krankenhaus. Wie das Feuer entstanden ist, steht derzeit noch nicht fest. Die entsprechenden Ermittlungen hat die Kriminalpolizei Schweinfurt übernommen.
Durch einen Rauchmelder war der Mieter, der sich allein in dem Anwesen aufhielt, gegen 01.45 Uhr auf den Brand aufmerksam geworden. Über ein automatisches Notrufsystem, das bei dem 65-Jährigen bereits seit einiger Zeit installiert war, hatte der Mann die Rettungsleiststelle verständigt. Von dort wurden Polizei und Feuerwehr alarmiert. Als die BRK-Besatzung als erste am Brandort eintraf, war das Haus schon nicht mehr begehbar. Ein Löschversuch der Besatzung des Rettungsfahrzeuges mit einem Feuerlöscher im Flur scheiterte. Der Mieter konnte seine Wohnung schließlich über eine Leiter verlassen, die die BRK-Kräfte am Haus angelegt hatten. Der 65-Jährige wurde anschließend in ein Krankenhaus gebracht.
Die Feuerwehren aus Bischofsheim, Frankenheim, Haselbach, Unterweißenbrunn, Oberelsbach und Bad Neustadt waren mit einem Großaufgebot angerückt. Etwa 100 Feuerwehrleute gingen gegen die Flammen vor, die aus dem in der Rhönstraße gelegenen Haus schlugen. Mittlerweile hatte sich das Feuer bereits zu einem Vollbrand entwickelt. Die Löschmannschaften konnten nicht verhindern, dass das Erdgeschoss und das Dachgeschoss vollständig ausbrannten.
Noch in der Nacht kamen Beamte der Kriminalpolizei Schweinfurt an den Ort des Geschehens. Bislang gibt es zur Ursache des schadensträchtigen Brandes noch keine gesicherten Erkenntnisse. Die Ermittlungen dauern an.
Quelle: Polizei
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