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Unfall bei Birgland: Autofahrer stirbt auf der A6 zwischen Alfeld und Sulzbach-Rosenberg - Zu einem tragischen Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang kam es am Mittwoch, 22. Juli, gegen 09.15 Uhr, auf der A 6, als der Fahrer eines Lkw-Gespannes gegen die Mitteilleitplanke stieß, anschließend aus dem Führerhaus geschleudert und zwischen Leitplanke und umstürzendem Lkw eingeklemmt wurde.
Am Mittwoch, gegen 09.15 Uhr, befuhr der Fahrer eines Klein-Lkw der Marke Iveco die BAB A 6, von Nürnberg kommend in Richtung Amberg. Am Klein-Lkw führte er einen Kastenanhänger mit.
Nach bisherigen Erkennntnissen kam er in Höhe km 824,7 (zwischen den Anschlussstellen Alfeld und Sulzbach-Rosenberg) mit den rechten Rädern seines Gespannes auf das rechte unbefestigte Bankett. Danach riss er das Lenkrad nach links, übersteuerte und stieß mit seinem Gespann gegen die Mittelleitplanke. Durch den Aufprall an der Leitplanke löste sich der Anhänger von der Zugmaschine, kippte um und blieb seitlich auf der Überholspur liegen.
Der Lkw wurde vermutlich durch das Umstürzen des Anhängers auf die Mitteileitplanke katapuliert und kippte nach ca. 50 m nach links um. Der Lkw-Fahrer wurde aus dem Führerhaus geschleudert und zwischen Leitplanke und Lkw eingeklemmt. Er konnte nur noch tot geborgen werden. Zur Bergung mußte der Lkw durch die Feuerwehr mittels hydraulischer Geräte angehoben werden.
Die Identität des Fahrers ist derzeit noch nicht eindeutig geklärt; Ermittlungen diesbezüglich laufen noch.
Da an der Unfallstelle eine nicht bekannte Menge Dieselkraftstoff in das Erdreich versickerte, wurden das Wasserwirtschaftamt Weiden und das Landratsamt Amber-Sulzbach hinzugezogen. Um eine Verunreinigung des Grundwassers zu verhindern, müssen Teile des Erdreichs abgetragen werden.
An der Unfallstelle waren für Bergungs- und Verkehrslenkungsmaßnahmen die Feuerwehren aus Alfeld und Hersbruck eingesetzt. Auch eine Besatzung des Kriseninterventionsteams war vor Ort.
Die Überholspuren in beiden Richtungen sind derzeit noch gesperrt; zu größeren Verkehrsbehinderungen kam es bisher nicht.
Zur genauen Klärung des Unfallherganges wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Amberg ein Sachverständiger hinzugezogen.
Der entstandene Sachschaden an Fahrzeuggespann und Leitplanken dürfte mehrere zehntausend Euro betragen.
Quelle: ddp, Polizei