Nachrichten von bbglive
Bei museum-digital geht es vor allem um Objekte - Museums-Objekte, um genau zu sein. Es geht um die Frage, wie diese online bekannt und recherchierbar gemacht werden können. Ausgangspunkt für
museum-digital ist die Situation in den Museen selbst, die oft gekennzeichnet ist durch Mangel an finanziellen und personellen Mitteln. Häufig fehlt auch Erfahrung im Einsatz von
Internet-Technologie.
Um diese Mängel auszugleichen wird ein System entwickelt, welches weitestgehend kostenfrei, zeitsparend und zudem einfach verwendbar ist. Ein System, dass von allen Museen genutzt werden
kann, egal auf welche Weise und mit welchen Mitteln sie im Museum selbst die Informationen zu ihren Objekten verwalten. "Keimzelle" der Entwicklung von museum-digital ist die AG Digitalisierung
des Museumsverbandes Sachsen-Anhalt, die in ihrer Arbeit vom Institut für Museumsforschung (SMB-PK) unterstützt wird. Museum-digital selbst ist nicht auf Sachsen-Anhalt beschränkt, es kann
überall zum Einsatz kommen. Von Beginn an sind zahlreiche Erfahrungen aus Rheinland-Pfalz und anderen Bundesländern eingeflossen. Es rührt vom Ursprung auf regionaler Ebene, dass museum-digital
neben einer deutschlandweiten Instanz über mehrere Regionalportale verfügt. Zu den einzelnen Plattformen gelangen Sie durch Klicken auf eines der Bilder am linken Rand.
Die Informationen zu Museums-Objekten werden bei museum-digital in eine Form gebracht, die eine Einbindung derselben in die geplante sogenannte Deutsche Digitale Bibliothek, die europeana
oder in andere Portale ermöglicht - sofern es vom betreffenden Museum gewünscht wird.
Für alle, die sich über Twitter oder Facebook stets über Neuzugänge bei museum-digital informieren lassen möchten, ist museum-digital auch dort vertreten. Neu erfasste Objekte aus allen
museum-digital - Plattformen erscheinen spätestens 30 Minuten nach ihrer Erfassung automatisch an den entsprechenden Stellen.