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Nachrichten aus Bad Frankenhausen/Kyffhäuser





-- Von Björn Menzel --

Bad Frankenhausen/Kyffhäuser, Mi. 18.01.12 15:07
Nachrichten von Redaktion_LocalXXL

Straußberg (dapd-lth). Vier Rinder sind in Straußberg (Kyffhäuserkreis) offenbar mit einem Messer getötet worden. Drei weitere wurden verletzt. Wie die Polizei am Mittwoch mitteilte, hatte sich der ihr noch unbekannte Täter in der Nacht zu Dienstag in den Stall geschlichen und auf die Tiere eingestochen. Der Besitzer der Rinder spricht von einer «kranken Tat» und «Mordlust». Ihm wurden nicht zum ersten Mal Tiere getötet, wie er der Nachrichtenagentur dapd bestätigte.Die Tiere erlitten mehrere Stichwunden, die verletzten mussten behandelt werden. «Der Täter muss mit einem großen Messer auf meine Tiere eingestochen haben», sagte der 39-jährige Landwirt Tino Klöppel, dem die Rinder gehören. Er sei bereits vor zwei Jahren Opfer eines derartigen Anschlags gewesen. Damals erstach ein Täter an gleicher Stelle zwei Kühe und verletzte drei weitere.Den damaligen Täter hat die Polizei bis heute nicht ermitteln können. Trotzdem hält Klöppel seine 70 Tiere weiterhin im selben Stall mit Weide drum herum nahe Straußberg. «Ich habe keine andere Möglichkeit», sagte er. Die Weide befinde sich in einem abgelegenen Waldstück. Das Gelände habe er «normal» gesichert: mit Maschendraht- und Elektrozaun.Die vier Tierkadaver seien am Dienstag zur Sektion in das zuständige Veterinäramt gebracht worden. Ein Tierarzt kümmerte sich um die verletzten Rinder und nähte die Wunden. Ein Tier schwebt laut Bauer Klöppel noch in Lebensgefahr.Klöppel wohnt im Ort Schernberg unweit der Waldwiese und ist seit 1996 Landwirt. Er hält auf der Wiese Färsen. Das sind weibliche Tiere im Alter zwischen vier Monaten und zwei Jahren, die noch nicht gekalbt haben.dapd / bme / it/ /1