
Nachrichten von Redaktion_LocalXXL
Osnabrück (ddp-nrd). Die Lage in den nach Starkregen überschwemmten Gebieten in der Stadt und im Landkreis Osnabrück entspannt sich. Der Pegelstand des Flusses Hase stehe zwar immer noch auf dem Rekordwert von 2,84 Meter über Normal, sagte ein Sprecher der Stadt Osnabrück am Samstag. In den meisten der am Freitag überfluteten Stadtteile seien die Überschwemmungen jedoch zurückgegangen. Der am Vortag ausgelöste Katastrophenalarm bestehe aber vorerst weiter. In der Nacht hatten den Angaben zufolge 790 Einsatzkräfte der Feuerwehr und des Technischen Hilfswerks (THW) in der Stadt weitere zahlreiche Keller ausgepumpt. Der Sprecher schätzte den finanziellen Schaden durch das Hochwasser auf mehrere Millionen Euro. Im Osnabrücker Umland fallen die Pegelstände der über die Ufer getretenen Flüsse und Bäche, wie ein Sprecher des Landkreises mitteilte. In der Region seien in der Nacht weit über 1000 Kräfte im Einsatz gewesen, um die Schäden nach den starken Regenfällen zu beseitigen. In Osnabrück waren nach Angaben der Stadt innerhalb von 24 Stunden 119 Liter Regen pro Quadratmeter gefallen. Die Keller mehrerer Hundert Häuser liefen mit Wasser voll. In einigen Stadtteilen Osnabrücks fiel der Strom aus. Viele Straßen mussten wegen der Wassermassen gesperrt werden, wie beispielsweise ein Teilstück der Autobahn 30. Die Bahnlinie Osnabrück-Rheine konnte nach einer Überschwemmung in einem Stellwerk nicht befahren werden. Ein Klärwerk in Belm in der Nähe von Osnabrück wurde ebenfalls überflutet. Die Landesgartenschau in Bad Essen blieb am Samstag wegen Hochwassers teilweise noch geschlossen. ddp/twr/kos
Quelle: ddp