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Tochter von Vater 24 Jahre im Keller gefangen gehalten

Amstetten - Nachdem der Fall der Natascha Kampuss Österreich 2006 erschüttert hat, schlägt nun ein neuer Fall Wellen: Der 73-jährige Josef F. hat seine Tochter Elisabeth im österreichischen Amstetten 24 Jahre lang im Keller gefangen gehalten. Ausserdem hat er sie sexuell mißbraucht und ist der Vater Ihrer 6 Kinder. Josef F. hat die Vorwürfe inzwischen gestanden.

Der Fall kam ins Rollen, als die 19-jährige Kerstin am 19.4.2007 schwerkrank und bewußtlos im Wohnhaus Ihrer Großeltern gefunden wurde. Sie hatten einen Brief bei sich, in dem Ihre Mutter Elisabeth darum bat, Ihrer Tochter zu helfen. Kerstin wurde ins Krankenhaus gebracht. Elisabeth selbst war seit vielen Jahren vermißt und angeblich Mitglied einer Sekte. Allerdings soll sie immer wieder Kinder im Haus der Großeltern abgelegt haben, weil sie sich nicht um noch mehr Kinder kümmern könne.

Die Behörden versuchten nun nähere Informationen über den Verbleib von Elisabeth F. zu bekommen und fahndeten nach ihr. Nach einer vertraulichen Mitteilung wurden am 26. April Josef F. zusammen mit seiner verstört wirkenden Tochter Elisabeth aufgegriffen. Erst nachdem man Ihr zugesichert hatte, man werde jeden Kontakt zum Vater verhindern und sich um Ihre Kinder kümmern, enthüllte sie ihre tragische Geschichte.

Im August 1984 hatte sie Ihr Vater in den Keller gelockt, gefesselt, betaubt und eingesperrt. Briefe täuschten vor, sie wolle nicht, dass man nach ihr suche. 24 Jahre war sie in ihrem Verlies gefangen und wurde immer wieder vom Vater sexuell mißbraucht. In dieser Zeit gebar sie sieben Kinder von ihm, eines davon starb kurz nach der Geburt. Josef F hat die Babyleiche verbrannt. Im Laufe der Jahre brachte der 73-jährige einige der Kinder nach Hause und täuschte vor, seine Tochter habe die Kinder im Haus angelegt. Die "Findelkinder" lebten bei den Großeltern.

Drei der Kinder, die 19-jährige Kerstin, der 18-jährige Stefan sowie der 5-jährige Felix waren jedoch seit Geburt gemeinsam mit ihrer inzwischen 42-jährigen Mutter Elisabeth in den Kellerräumen eingesperrt, ohne Tageslicht. In der ganzen Zeit wurden sie angeblich ausschließlich von Josef F mit Nahrung und Kleidung versorgt.

Sowohl Anwohner als auch Josef Fs Gattin wollen von dem 73-jährigen getäuscht worden sein und nichts bemerkt haben.

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Kommentare

Do, 01.05.08 17:37 (anonymous)
Ich kann es nicht verstehen, das man eine 42 jährige Frau 24 jahre mit den Kindern unbemerkt in einem kellerverlies gefangen gehalten wird. Das die Frau on J. Fritzl davon angeblich nichts gewußt und bermerkt hat, ist mir unerklärlich. Auch die Behörden hätten was merken müssen. Ausserdem ist es mir unerklärlich, warum J. Frritzl aus dem Gefängnis gekommen ist, da er in den 60ern Jahren eine Frau vergewaltigt hat. So ein Mensch müsste die Todesstrafe erhalten. Die Kinder haben es jetzt sehr schwer Fuß zu fassen. Ausserdem haben Sie noch nie Tageslicht gesehen. Mein vollstes Migefühl.

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