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Nach Bombenfund in Aschaffenburg: Evakuierung beendet – Bombe entschärft

Aschaffenburg,Fr, 06.08.10 07:16
Nachrichten von Bernd_Fuchs

Foto: Symbolbild

Nach Bombenfund in Aschaffenburg: Evakuierung beendet – Bombe entschärft: Nach dem Auffinden einer englischen Fliegerbombe in der Aschaffenburger Rhönstraße am Donnerstagmittag, 5. August, sind die umfangreichen Evakuierungsmaßnahmen der Polizei beendet. Um 19:45 Uhr meldete der Sprengmeister des Kampfmittelbeseitigungsdienstes Nürnberg: Bombe entschärft.

Gegen 17.45 Uhr hatte die Aschaffenburger Polizei gemeinsam mit dem Ordnungsamt Aschaffenburg, unterstützt von Einsatzkräften der Bereitschaftspolizei aus Würzburg und Nürnberg, begonnen, den unmittelbaren Bereich um den Auffindeort der 250 kg Bombe aus dem 2. Weltkrieg zu evakuieren. Die Beamten informierten die betroffenen Bürger mittels Lautsprecherdurchsagen und gingen von Haus zu Haus, um sicher zu gehen, dass sich tatsächlich niemand mehr in den Gebäuden aufhält. Annähernd 1.000 Menschen wohnen in dem zu räumenden Sicherheitsbereich.

Wie bereits bei vorangegangenen polizeilichen Evakuierungsmaßnahmen anlässlich von Bombenfunden im Bereich des Stadtteils Damm, war es auch in Schweinheim erfreulicherweise festzustellen, dass die Bürger dieser erforderlichen Maßnahme viel Verständnis entgegenbrachten und sich kooperativ zeigten. Hilfreich war zudem, dass viele bereits über die Medien von der anstehenden Evakuierung erfahren hatten und sich rechtzeitig selbst um ein kurzzeitiges Ausweichquartier kümmerten.

Vom Bayerischen Roten Kreuz wurden acht eingeschränkt gehfähige Menschen aus ihren Häusern gebracht und dann in den Räumlichkeiten des THW von Mitarbeitern des Malteserhilfsdienstes betreut.

Insgesamt waren auf Seiten der Polizei, der Feuerwehr, des THW und der Rettungsdienste etwa 150 Mann im Einsatz.

Die Unterkunftsräumen, die das Technische Hilfswerk dankenswerterweise in der Wendelbergstraße zur Verfügung stellte, wurden von Menschen angenommen, denen keine Ausweichmöglichkeit zur Verfügung stand. Es fanden sich dort etwa 80 Bürgerinnen und Bürger ein. Der Malteser Hilfsdienst reichte Getränke, zudem war für eine ärztliche Versorgung für alle Fälle sichergestellt.



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