Foto: Symbolbild
Tödlicher Betriebs-Unfall in München-Allach - Ein 56-jähriger deutscher Maschinenschlosser war am Montag, 23. August, gegen 14.00 Uhr, damit befasst, in einer Montagehalle an einem Einzelarbeitsplatz Stahlsegmente für eine Kunststoffpresse zusammenzuschrauben. Bei der
Befestigung eines ca. 20 Kilogramm schweren Führungsstiftes an einer Stahlplatte erlitt der Schlosser aus noch ungeklärter Ursache eine erhebliche Kopfverletzung. Mitarbeiter, die durch einen Schrei auf das Geschehen aufmerksam wurden, fanden den schwer verletzten Arbeiter am
Boden liegend vor und verständigten sofort den Rettungsdienst. Nach Reanimation durch den Notarzt kam der 56-Jährige mit einem Rettungshubschrauber in ein Münchner Krankenhaus.
Dort erlag er wenig später seinen schweren Verletzungen. Der genaue Unfallhergang bedarf noch weiterer kriminalpolizeilicher Ermittlungen. Nach der derzeitigem Ermittlungsstand kommen als Ursache sowohl ein Handhabungsfehler seitens des Schlossers bei der Montagearbeit, als auch ein Sturzgeschehen in Betracht. Hinweise auf Fremdeinwirkung oder mögliche Verletzung von Betriebssicherheitsvorschriften haben sich bei den bisherigen Ermittlungen nicht ergeben.
Quelle: Polizei
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