Foto: Symbolbild
Unfall auf der A96 bei Aichstetten: Lkw ausgebrannt - Sachschaden in Höhe von 400.000 Euro und eine Vollsperrung der A96 in Richtung München sind das Fazit eines Unfalls mit drei beteiligten Lastwagen.
Ein deutscher Sattelzug befuhr am Dienstagabend, 20. Juli, gegen 19.30 Uhr die A 96 von Lindau kommend in Richtung München. Auf Höhe der Anschlussstelle Aichstetten überholte er mehrere Lastwagen. Ein in dieser Kolonne fahrender tschechischer Sattelzuglenker zog jedoch trotzdem auf die linke Fahrspur und kollidierte dort seitlich mit dem deutschen Sattelzug.
Dieser wurde gegen die Mittelleitplanke gedrückt. Der beschädigte deutsche Lastwagen konnte sein Fahrzeug auf die Standspur lenken und kam dort zum Stehen. Geistesgegenwärtig stieg der Fahrer aus, um die Polizei zu rufen.
Ein weiterer Lastwagenfahrer erkannte die Situation nicht und prallte in den abgestellten Lkw. Von dort schleuderte er nach links in die Mittelleitplanke, wo er zum Stillstand kam. Der Fahrer konnte sich aus dem Lastwagen retten, bevor dieser lichterloh in Flammen aufging.
Der tschechische Lkw-Lenker fuhr indes unbeirrt weiter und kümmerte sich nicht um den Unfall. Er konnte beim Autobahnkreuz Memmingen von der Polizei gestellt werden.
Am ausgebrannten Lkw entstand Totalschaden in Höhe von 150.000 Euro, an dem deutschen Sattelzug ein solcher in Höhe von ca. 250.000 Euro.
Personen wurden bei dem Unfall glücklicherweise keine verletzt.
Durch den Brand des Lastwagens und umherfliegende Teile war auch die Gegenfahrbahn in Mitleidenschaft gezogen und musste kurzzeitig gesperrt werden. Die Fahrbahn in Richtung Norden musste mehrere Stunden gesperrt werden. Die Sperrung wird noch bis Mitternacht andauern.
Quelle: Polizei