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Nachrichten aus Bargstedt (Niedersachsen)


Brand in Bargstedt: Feuer zerstört Dachstuhl

Bargstedt (Niedersachsen), Do. 15.09.11 10:12
Nachrichten von Redaktion_LocalXXL

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Foto: Polizei

Brand in Bargstedt: Feuer zerstört Dachstuhl - In der Nacht auf Donnerstag, 15. September, gegen 03:15 h wurde der Feuerwehr und der Polizei der Brand eines Dachstuhls in Bargstedt an der Landesstraße 123 gemeldet.

Der 50-jährige Bewohner des Hauses wurde durch laute Geräusche wach und entdeckte, als er nach Draußen ging, dass Rauch aus dem Dachbereich des hohen Hauses quoll. Als die sofort alarmierten Feuerwehren aus Bargstedt, Ohrensen und Harsefeld mit ca. 60 Feuerwehrleuten am Brandort zwischen den Ortschaften Ohrensen und Bargstedt eintrafen, brannte der Dachstuhl bereits in voller Ausdehnung.

Trotz des teilweise unter schwerem Atemschutz vorgenommenen Löscheinsatzes, konnte das Dach nicht gehalten werden und brannte vollständig aus, ein Ausbreiten des Brandes auf den Rest des dreigeschossigen Hauses konnte aber verhindert werden.

Der 50-Järhige konnte sich und seine 22-jährige Tochter rechtzeitig in Sicherheit bringen, beide bleiben bis auf einen Schock unverletzt, der alarmierte Rettungsdienst und die ablösende DRK-Bereitschaft brauchten nicht eingreifen.

Die Feuerwehr musste, um die Löschwasserversorgung sicherzustellen, kilometerlange Schlauleitungen an der Landesstraße verlegen. Mit Hilfe der nachalarmierten Drehleiter des 1. Zuges der Stadt Stade konnten dann die restlichen Brandnester im ausgebrannten Dachstuhl abgelöscht werden, die Löscharbeiten dauerten bis in die Morgenstunden an.

Die Landesstraße 123 musste für die Zeit der Löscharbeiten voll gesperrt werden, der Verkehr wurde mit Hilfe der Feuerwehr örtlich umgeleitet, zu größeren Behinderungen kam es dabei jedoch nicht.

Zur Brandursache können derzeit noch keine Angaben gemacht werden, Tatortermittler der Polizei nahmen noch am Brandort die ersten Ermittlungen auf. Brandexperten der Polizeiinspektion Stade werden in den nächsten Tagen den Brandort genau unter die Lupe nehmen, um der Ursache des Feuers auf den Grund zu gehen.
Quelle: Polizei


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